Praxis für Naturheilkunde und Psychotherapie

Symptome
Die Krankheit Depression ist charakterisiert durch die Symptomverbindung von
• Stimmungseinengung (Verlust der Fähigkeit, sich freuen zu können [oder Trauer zu empfinden]; Verlust der affektiven Resonanz, d. h. der Patient ist durch Zuspruch nicht aufhellbar),
• Antriebshemmung, zu der auch eine Denkhemmung gehört,
• innere Unruhe,
• Schlafstörungen. (Diese Schlafstörungen sind Ausdruck eines gestörten 24-Stundenrhythmus.

Die Grundsymptomen sind übertriebene Sorge um die Zukunft, u. U. überbetonte Beunruhigung durch Bagatellstörungen im Bereich des eigenen Körpers das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Minderwertigkeit, Hilflosigkeit, sowie soziale Selbstisolation, Selbstentwertung und übersteigerte Schuldgefühle, dazu Müdigkeit, verringerte Konzentrations- und Entscheidungsfähigkeit, das Denken ist verlangsamt sinnloses Gedankenkreisen (Grübelzwang). Häufig bestehen Reizbarkeit und Ängstlichkeit. Negative Gedanken und Eindrücke werden überbewertet und positive Aspekte nicht adäquat bewertet. Das Gefühlsleben ist eingeengt: Verlust des Interesses an der Umwelt, z. B. ist das sexuelle Interesse vermindert oder erloschen.
Depressive Erkrankungen gehen mit körperlichen Symptomen einher, wie Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme („Kummerspeck“), Knochenschwund[1] häufig auch mit Schmerzen in ganz unterschiedlichen Körperregionen, am typischsten mit einem quälenden Druckgefühl auf der Brust.